Schule Höri

Schulpflegesitzung vom 6. November 2018

Gebührenverordnung
Dem neuen Gemeindegesetz, das auf den 1. Januar 2018 in Kraft getreten ist, fehlt eine Rechtsgrundlage für die Erhebung von Gebühren durch die Gemeindebehörden, wie sie im alten Gemeindegesetz noch enthalten war (§ 63).

Es ist deshalb notwendig, dass jede Gemeinde als Rechtsgrundlage eine Gebührenverordnung durch die Gemeindeversammlung erlässt. Diese legt die Grundzüge fest und ermächtigt den Gemeindevorstand (Schulpflege), die Gebühren im Einzelnen festzulegen.

Die Primarschulpflege bewilligt die vorliegende Gebührenverordnung z.Hd. der Gemeindeversammlung vom 5.12.2018. -

Die Schulpflege genehmigt ausserdem:
- Den Finanz- und Aufgabenplan 2018 – 2022 z.Hd. der Gemeindeversammlung vom 5.12.2018
- Den Revisionsbericht durch die Revisionsstelle Baumgartner & Wüst vom 27.09.2018 über die Geld-verkehrsrevision.
- 1 Wochenlektion individuelle Förderung im schriftsprachlichen Bereich
- Die Zusammensetzung der Projektgruppen und Kommissionen
- Eine auswärtige Sonderschulung in der Heilpädagogischen Tagesschule in Winkel

Legislaturziele der Schulpflege für die Amtsperiode 2018 - 2022
- Die Schule Höri setzt sich für ein lernfreudiges, wertschätzendes und angenehmes Klima für Schüle-rinnen und Schüler, Eltern und Mitarbeitende ein.

- In Zusammenarbeit mit der politischen Gemeinde streben wir eine angemessene Förderung aller Kinder im Vorschulalter an.

- Alle Kinder sind in der Schule Höri willkommen und wir sehen die Vielfalt als Chance. Wir erarbeiten zusammen mit den Fachstellen Lösungen und streben wenn immer möglich eine integrative Schulung in Höri an. Wir fördern den Schulerfolg aller Kinder.

- Wir erarbeiten ein neues Konzept für den Türmlihus-Hort, welches den aktuellen Bedürfnissen einer modernen Gemeinde entspricht. Die Kinder sollen den Hort gerne besuchen. Dieser soll für alle Eltern erschwinglich und für die Schule finanziell tragbar sein.

- Neben der Sanierung des alten Schulhauses wollen wir den Liegenschaftsunterhalt und die Liegen-schaftsverwaltung zukunftsgerichtet professionalisieren, effizient und optimal reorganisieren und eine fachkompetente Ansprechperson für sämtliche Anliegen betreffend Liegenschaften haben.

- Wir achten auf die Sicherheit der Kinder und Mitarbeitenden sowie der weiteren Nutzer der Schulan-lage.

Unsere Vision: Die Frage „Gahsch gärn i d‘ Schuel“ wird von allen Beteiligten mit „ja“ beantwortet.

Die Massnahmen und Umsetzung der Legislaturziele sind in Bearbeitung.

 

Aktuelles

100 Tage im Amt

Mitteilungsblatt Dezember 2018

Cordula Bühler-Menzi

Liebe Einwohnerinnen und Einwohner von Höri
Vor 100 Tagen durfte ich mein Amt als neugewähltes Schulpflegemitglied antreten.
Auf diesem Weg möchte ich mich bei allen bedanken, die meine Wahl in jeder Hinsicht unterstützt haben.
Ich wohne seit April 2013 zusammen mit meinem Mann und unserer 6jährigen Tochter in Oberhöri mit Blick ins Ried.
Ich habe mich ganz bewusst für das Familienmodell « Mami, Ehefrau und Hausfrau» entschieden. Meine Arbeitszeit im Amt kann ich nun gut um meine Familie herum planen und mein Mann und meine Eltern unterstützen mich dabei.
In meiner Freizeit zeichne und bastle ich sehr gerne. Ich mag Romanbücher und finde es immer wieder schön, Briefe von Hand zu schreiben. Ich betätige mich aktiv in der Kinderkleiderbörse und in der Frauen-gruppe Höri.
Hundert Tage hören sich nach viel an, aber gemessen an dem Auftrag, den ich durch das Amt habe, ist es wenig. Schon vieles habe ich in dieser kurzen Zeit erleben und lernen dürfen und es ist sehr spannend, einen vertieften Einblick in unsere Schulgemeinde zu bekommen.
Von der Schule, der Gemeinde und meinen Amtskolleginnen und Kollegen fühle ich mich willkommen auf-genommen. Ich freue mich sehr auf meine restliche Amtszeit und setzte mich voll dafür ein.

Mitteilungsblatt Dezember 2018

Manuela Seiler

Grüezi mitenand, liebe Höremerinnen und Höremer

Seit 2003 wohne ich in Höri und viele kennen mich schon, mein Name ist Manuela Seiler, ich habe 2 fast erwachsene Söhne. Meine Hobbys sind die Frauenriege, wandern, Velo fahren und «gesellig» sein.
Da ich mich enorm wohl fühle und in Höri zu Hause bin, wollte ich mich mal anderweitig, als im Turnen, für Höri einsetzen und liess mich für die Schulpflege aufstellen.
Am 15. April 2018 waren die Wahlen und meine Freude war riesig als ich erfuhr, dass ich gewählt wurde.
Am 1. Juli 2018 bin ich ins kalte Wasser geworfen worden, aber ich konnte schwimmen, noch lange nicht so gut wie ich meinte.
Ich fühle mich sehr wohl und alle Schulpflegerinnen und Schulpfleger stehen mir immer, wenn nötig, mit Rat und Tat zur Seite.
Mit grossem Respekt und vielen neuen Eindrücken werde ich mich für die Belange der Kinder und der Schule einsetzen.
Herzlichen Dank für eure Stimmen.


«Lueg mis Räbeliechtli a...», am kleinen Anlass der Primarschule Höri

Mitteilungsblatt Dezember 2018
Mitteilungsblatt Dezember 2018

Räbeliechtli ist ein alter Brauch. Die Primarschule Höri pflegt den Brauch alle zwei Jahre, indem alle Klas-sen Räben schnitzen und diese am Abend präsentieren. Am 1. November haben die Kinder der Unterstufe mit ihren Räben einen kleinen Umzug vom Pausenplatz auf den Sportplatz gemacht. Die Mittelstufe hat den Weg für den Umzug mit Räben beleuchtet sowie einen «Höri»- Schriftzug und einen kleinen Wagen dekoriert. Auf dem Sportplatz wurden sechs Lieder gesungen. Unter anderem ertönte es: «Lueg mis Rä-beliechtli a, ich has selber gmacht und jetzt lüüchted’s hell und schön dur di dunkel Nacht.»
Martin Bundi

Logopädie – Blick hinter die Kulissen
Den meisten Bewohnern in Höri ist der Begriff „Logopädie“ wohl bereits bekannt. Ist die logopädische Therapie in der Primarschule doch schon seit vielen Jahren ein fest integrierter Bestandteil der schulischen Förderung. Aber viele stellen sich doch insgeheim die Frage, was eine Logopädin denn so genau macht.

Gerne möchte ich in diesem kurzen Beitrag ein paar Worte dazu beitragen.

Für die aktive Teilnahme des Kindes am schulischen Alltag ist ein erfolgreicher Spracherwerb die Voraus-setzung. Informationen über den normalen Spracherwerb finden sie unter folgenden Link http://www.shlr.ch/media/Downloads/Prospekt%20Logopaedie.pdf

Eine Spracherwerbsstörung oder eine spezifische Störung eines Teilbereichs der Sprache kann zu Schwie-rigkeiten im Lern- Leistungs- und Sozialbereich führen. In der Logopädie werden diese Kinder und Jugend-liche in ihrer mündlichen und schriftlichen Entwicklung unterstützt, ihre Kommunikationsfähigkeit wird ge-fördert und ihr Selbstvertrauen und ihre Persönlichkeitsentwicklung werden gestärkt.

Die Logopädin an der Primarschule ist für die Kinder ab dem 1. Kindergartenjahr bis zur 6. Klasse verant-wortlich. Falls Kinder schon im Vorschulalter Auffälligkeiten in ihrer sprachlichen Entwicklung zeigen, kön-nen Eltern sich an die logopädische Frühförderung in Bülach oder direkt an das Kantonsspital Winterthur wenden. Für die Oberstufenschüler ist dann das Logopädie Zentrum in Bülach die richtige Anlaufstelle. Selbstverständlich kann es auch sein, dass ein Mensch im Erwachsenenalter logopädische Unterstützung braucht. Dies zum Beispiel, wenn durch eine Krankheit oder durch einen Unfall sprachliche Fähigkeiten verloren gegangen sind. In diesen Fällen läuft die Logopädie dann aber über die Krankenkasse.

Am Anfang einer Therapie steht immer eine Diagnostik. Dieses findet durch ein standardisiertes Abklä-rungsverfahren und durch Beobachtungen des Sprach-, des Spiel- und des Kommunikationsverhaltens statt. Auffälligkeiten können sich in den Bereichen des Spracherwerbs und der Begriffsbildung, der Kom-munikation und des Lesens und Schreibens zeigen. Konkret können folgende sprachliche Ebenen ange-schaut werden:

• Aussprache
• Sprachverständnis
• Wortschatz
• Grammatik
• Redefluss (StotteRn, Poltern, Mutismus)
• Pragmatik (Mimik, Kommunikationsverhalten)
• Stimmqualität
• Lese-Rechtschreiberwerb

In der Therapie werden die Kinder dann mit Übungen, Spielformen und Wahrnehmungsübungen gefördert und unterstützt. Es kann dabei seine sprachlichen Kompetenzen verbessern und gleichzeitig lernen mit noch verbleibenden Schwierigkeiten besser umzugehen. Auch steht die Logopädin im Kontakt zu den El-tern und zu den Lehrpersonen. So kann sie in beratender Funktion auf spezifische Schwierigkeiten des Kindes hinweisen, Hintergründe erklären und Verständnis schaffen. Gemeinsam können so Lösungen ge-funden werden, die es dem Kind ermöglichen dem Schulstoff trotz gewisser Schwierigkeiten zu folgen und die Lernfreude nicht zu verlieren.

Persönlich ist es mir wichtig, immer von den Ressourcen des Kindes auszugehen. Die Diagnostik bringt es zwar mit sich, dass man in einem ersten Schritte auf die Defizite verweist. Aber schon beim Formulieren der Therapieziele versuche ich ein starkes Gewicht auf die Stärken der Kinder zu legen. So versuche ich zu erörtern, was das Kind denn gerne macht und wo seine Interessen liegen. Die Therapieziele baue ich dann, wenn immer möglich, in die entsprechenden Themenfelder ein.

Meine Arbeit als Logopädin ist geprägt durch viele schöne Erfahrungen sowohl mit den Kindern wie auch im Austausch mit Eltern und Lehrpersonen. Die Logopädin begleitet, gibt Tipps und unterstützt. Aber die Kraft zur Veränderung und das unglaubliche Potential sich zu entwickeln kommt immer seitens der Kinder.

Falls Sie weitere Fragen zur logopädischen Therapie oder zu der Sprachentwicklung ihres Kindes im Schulalter haben, können Sie gerne mit mir Kontakt aufnehmen. Bei Fragen im Frühbereich empfehle ich Ihnen eine direkte Kontaktaufnahme mit dem Sozialpädiatrischen Zentrum (Abteilung Logopädie und Pä-daudiologie) des Kantonsspitals Winterthur https://www.ksw.ch/klinik/sozialpaediatrisches-zentrum-spz/angebot/logopaedie-paedaudiologie/ oder mit der Logopädischen Praxis in Bülach http://www.logopaedie.ch/praxen/logopädische-praxis-bülach.
Lucia Locher

Mein Schwimmunterricht

Mitteilungsblatt Dezember 2018

Am Montagmorgen fahren wir zum Hallenbad Hirslen. Dort ziehen wir uns um, duschen und warten auf die Jungs und den Schwimmlehrer Herr Kiss. Er pfeift und alle hören zu. Zuerst dürfen wir spielen. Danach üben wir alle schwimmen. Dazu gehört Ringe unter Wasser zu holen. Am Schluss dürfen wir nochmals spielen. Alle haben Spass.
Morena & Matteo, 2. Klasse