Schule Höri

Mitteilungsblatt Januar 2018

Verhandlungen

Schulpflegesitzung vom 28.11.2017

Wechsel in der Schulverwaltung

Nach gut 5 Jahren als Sachbearbeiterin in der Schulverwaltung, verlässt uns Nicole Müller per 31.01.2018. Wir bedauern ihren Austritt sehr und wünschen ihr auf diesem Wege für die Zukunft alles Gute.

Jeanette Moretta, die als Leiterin der Schul- und Gemeindebibliothek und bereits seit dem 1.5.2016 als Sachbearbeiterin in der Schulverwaltung und Assistentin der Schulleitung arbeitet, wird das Pensum von Frau Müller übernehmen. Zudem wird sie in diesem Jahr die Ausbildung zur Schulverwaltungsleiterin beginnen. Wir wünschen Frau Moretta einen guten Start und viel Erfolg.

Und ausserdem wurde bewilligt:
 2 Dienstaltersgeschenke für 20 Jahre Dienst in der Primarschule Höri
 Ein Schülertransport in eine auswärtige Sonderschulung
 Der Revisionsbericht der Geldverkehrsrevision
 2 Kondensationstrockner in den Duschen der Turnhalle


Aktuelles

Alle Jahre wieder
ziert ein wunderschöner Tannenbaum unser Foyer im Schulhaus. Dieses Jahr haben wir in der Handarbeit diversen Baumschmuck hergestellt. Dabei entstanden gestrickte Kugeln, genähte Sterne, Kugeln aus gefaltetem Papier, Sterne aus Sperrholz und kunstvolle Fadengrafik aus Pa-pier und Goldfaden.

Mitteilungsblatt Januar 2018
Mitteilungsblatt Januar 2018
Mitteilungsblatt Januar 2018

Diana Kofel und Martina Loretz

Hospitation: Wissen, wie die anderen Lehrer/innen unterrichten

Kann man als Lehrperson den eigenen Schulalltag mit anderen Augen sehen, wenn man eine Berufskollegin beim Unterrichten beobachtet? Was können wir voneinander lernen?
Was hilft es für die Zusammenarbeit, wenn ich als Mittelstufenlehrer eine Kindergartenklasse besuche?
Ausgehend von solchen Fragen besuchten im letzten Schuljahr alle Lehrerinnen und Lehrer der Schule Höri eine andere Lehrperson im Unterricht. Aber was so einfach klingt, ist gar nicht so selbstverständlich.

An einem schulinternen Weiterbildungstag informierten wir uns zuerst über die Idee und die Ziele von „Hospitation“. So nennt man diese Form der gegenseitigen Besuche, die schon an zahlreichen Schulen durchgeführt wird. Dann ging es um ein paar organisatorische Fragen, bevor jede Lehrperson ein Los mit dem Namen einer Kollegin oder eines Kollegen zog.
Die beiden vereinbarten einen Besuchstermin, und im Verlauf des Schuljahres sass z.B. einmal eine Kindergärtnerin in einer Unterstufenklasse, eine Handarbeitslehrerin besuchte einen Kinder-garten und eine Deutschlehrerin beobachtete eine Mathe-Lektion.
Die Besuche wurden kurz vorbesprochen und danach führten die beiden Lehrpersonen ein Ge-spräch über die besuchte Lektion.

Wozu das Ganze?

Die Besuche ermöglichen einen Einblick in andere Klassen, Stufen und Unterrichtsstile. Lehrper-sonen als Profis im Unterrichten beobachten eine Vielzahl von Abläufen, Methoden und Interakti-onen zwischen Schülerinnen und Schülern und den Lehrpersonen. Dadurch entstehen weitere Anregungen für die (ohnehin laufende) Reflexion der eigenen Unterrichtspraxis. Das Gespräch mit Berufskollegen über solche Fragen vertieft die Zusammenarbeit und dient der Qualitätssiche-rung. Hospitation ist Bestandteil beruflicher Weiterbildung und –entwicklung und wird in diesem Schuljahr fortgesetzt.

Zum Schluss ein paar Zitate aus den Rückmeldungen auf die erste Hospitations-Runde:
„Es ist sehr interessant, in eine ‚fremde Stufe’ Einblick zu bekommen“ – „Ich finde den Einblick in die Arbeit einer Lehrperson der gleichen Stufe sehr gewinnbringend: neue Ideen, Austausch von Material, Fragen der Klassenführung.“ – „Mit der Hospitation wird die Wertschätzung der Arbeit anderer Lehrpersonen verstärkt.“ – „Eine sehr interessante Erfahrung, wieder einmal zu sehen, wie in einer 6. Klasse gearbeitet wird und worauf wir die Kinder in der Unterstufe vorbereiten.“ – „Ich habe eine spannende Lektionen mit tollen Inputs für meinen eigenen Unterricht erlebt.“
Ch. Schudel