Schule Höri

Umgang miteinander – Schulprojekt Höri – wir sind höflich!

Umgang miteinander - wir sind höflich!
Umgang miteinander - wir sind höflich!

Vom 27. Februar bis 10. März hat die ganze Schule Höri, vom Kindergarten bis zur 6. Klasse, am Thema «Umgang miteinander» gearbeitet.

Es ist uns sehr wichtig, dass wir alle einen freundlichen und respektvollen Umgang miteinander pflegen. Dazu gehören ganz alltägliche Dinge wie die Begrüssung, höflich miteinander zu spre-chen, Erwachsene mit „Sie“ ansprechen usw.

Folgende Inhalte haben uns unter anderem beschäftigt:

• Wie frage ich, wenn ich von jemandem etwas möchte?
• Wem sage ich «Sie»?
• Wie verhalte ich mich im Volg an der Kasse?
• Was sage ich, wenn ich Hilfe brauche?
• Wie formuliere ich, wenn mich etwas stört?

Gestartet sind alle Klassen mit der Gestaltung eines Namensschildes, welches wir über die zwei Wochen gut sichtbar angeheftet hatten. Darauf haben alle Kinder und Lehrpersonen ihren Namen, inklusiv ihrem Nachnamen geschrieben. Wir wollten aufzeigen, dass es viel persönlicher und höflicher ist, wenn man mit dem Namen angesprochen wird. Zudem wollten wir mit dem Nachnamen darauf hinweisen, dass Erwachsene mit «Sie» und dem Nachnamen angesprochen werden.

Es folgten Rollenspiele in den Klassen, angepasst an die jeweilige Altersstufe. Im Kindergarten entstand ein «Freundlich-Büchlein» mit den wichtigsten Umgangsformen, welche mit Bildern illus-triert sind. Die älteren SchülerInnen konnten mit Bildergeschichten und Texten die Formulierungen schriftlich festhalten. In der Mittelstufe wurden Szenen dargestellt, anschliessend fotografiert und mit Dialogen in Sprechblasen ergänzt. Es war eine lustvolle, spielerische Auseinandersetzung mit dem Thema.

Zusätzlich hat unsere Sozialarbeiterin Frau Hofmann in allen Klassen eine Lektion zum Thema «Umgang miteinander» durchgeführt. Einerseits ist das ein wichtiger Teil der Schulsozialarbeit, andererseits hatten die Kinder die Möglichkeit, Frau Hofmann besser kennenzulernen.

Der Abschluss unserer zwei Projektwochen war der «Sie-Tag» am Freitag, den 17. März. Wir haben uns alle mit dem Nachnamen und mit «Sie» angesprochen. Für die kleineren Kindergar-tenkinder war es etwas schwierig, aber die SchülerInnen haben freudig mitgemacht und mitunter war es sehr lustig.
Für uns alle waren es zwei gelungene Wochen, ein Bewusstwerden aller, wie gut es tut, wenn man höflich behandelt wird. Natürlich ist das Thema nie abgeschlossen und wird uns weiterhin begleiten. Es ist wie bei allem Lernen – es braucht viele Wiederholungen, um etwas zu verinner-lichen. Das Allerwichtigste ist jedoch, dass wir Erwachsenen den Kindern ein gutes Vorbild sind und mit gutem Beispiel vorangehen.

Die Erlebnisse und ein Rückblick der SchülerInnen finden sich in den nachfolgenden Berichten:

Noelia, 6. Klasse:
„Gelernt habe ich, wie man richtig höflich nach etwas fragt. Diese zwei Wochen haben mir also für mein Leben genutzt, weil ich jetzt weiss, wie man höflich nach etwas fragen kann.“

Zuzana, 6. Klasse:
„Dank diesen zwei Wochen fühle ich mich sicherer, wenn ich mit Erwachsenen spreche.“

Marisa, 6. Klasse:
„Am meisten Spass hat mir der Sie-Tag gemacht, weil man gemerkt hat, wie es sich anfühlt mit „Sie“ angesprochen zu werden.“

Deniz, 6. Klasse:
„Wir haben zusammen mit Frau Hofmann und ihrer Kollegin Sketche geprobt. Das hat mir be-sonders Spass gemacht.“

Samir, 6. Klasse:
„Ich habe gelernt, dass man die höfliche Anrede „Sie“ gross schreibt.“

Steven Schwer und Lucia Locher