Schule Höri

Mitteilungsblatt Dezember 2019 - Beitrag Schule

 

Verhandlungen

Schulpflegesitzung vom 5.11.2019

Die Schulpflege beschliesst:
 Eine Weiterbildung für das Hortpersonal
 Den Ersatz von Lüftungssteuerkasten in der Turnhalle
 Den Teilabbruch und Dachersatz für den Fahrradunterstand
 Die Verdunkelung der Glatthalle mittels Holzrahmenkonstruktion
 Den Ersatz von 18 Volumenstromreglern im Schulhaus Weiher II
 Die Homepage der Politischen Gemeinde Höri als Amtliches Publikationsorgan statt wie bisher dem  
     Mitteilungsblatt
 Die Bildung einer Kommission Familienkonzept mit der Politischen Gemeinde.


Aktuelles

Das längste Alphorn der Welt besucht die Schule Höri

Mitteilungsblatt Dezember 2019
Mitteilungsblatt Dezember 2019
Mitteilungsblatt Dezember 2019

Vermutlich wird kein Kind unserer Schule jemals vergessen, was ein Alphorn ist, denn dieses imposante Instrument beeindruckte alle! Wenn Walti Sigrist aus Ruswil LU in sein 14 Meter langes und 250 Kilogramm schweres Alphorn bläst, hört er selber den Ton erst eine halbe Sekunde später. Eigentlich wäre es sogar noch viel länger, ist dann aber nicht mehr spielbar.
Unser Singsaal erwies sich denn auch als zu klein, so dass das Konzert in der Glatthalle stattfand. Ein paar Kinder durften selber einmal hineinblasen und es gelang einigen sogar, dem Monstrum einen Ton zu entlocken. Wer weiss, vielleicht hat dieser Besuch sogar ein Kind angeregt, später selber einmal dieses Instrument lernen zu wollen?
Text und Fotos: M. Thomen

Zukunftstag – Seitenwechsel für Mädchen und Jungen

Auch dieses Jahr durften unsere Fünft- und Sechstklässler*Innen im Rahmen des nationalen Zukunftstages in die Berufswelt hineinschnuppern. Konnten ganz zu Beginn nur die Mädchen das Arbeitsfeld ihrer Eltern kennenlernen, dürfen die Schüler*Innen heute dem Nachbarn, der Gotte, dem Onkel, einer Bekannten, dem Dorfbäcker oder der ehemaligen Kindergärtnerin einen Besuch abstatten und oft auch selber einige Arbeiten übernehmen.

• Ich fand den Zukunftstag toll, weil ich etwas für mich selbst herstellen durfte.
Ognjen (Schreiner)
• Mir hat der Zukunftstag gefallen, weil ich gut und fleissig mitgearbeitet habe und dafür be-lohnt wurde.
Enrik (Automechaniker)
• Mir hat eigentlich alles am Zukunftstag gefallen. Am meisten jedoch, dass man in den All-tag einer Person hineinschauen konnte.
Dalia (Chemikerin)
• Mir hat gefallen, dass ich an der Kasse arbeiten und Kunden bedienen durfte.
Darija (Bäckereifachverkäuferin)
• Mir hat es gefallen, dass ich an der Kasse arbeiten durfte.Eldina (Verkäuferin)
6. Klasse S. Schwer

«Der Zukunftstag will – wie sein Name sagt – die Zukunft gestalten. Mädchen und Jungen wech-seln die Seiten; dadurch lernen sie untypische Arbeitsfelder und Lebensbereiche kennen und machen Erfahrungen fürs Leben. Auf diese Weise öffnen sich Horizonte. Mädchen und Jungen bekommen Mut und Selbstvertrauen, ihre Zukunft losgelöst von starren Geschlechterbildern an die Hand zu nehmen. Der Nationale Zukunftstag fördert damit frühzeitig die Gleichstellung von Frau und Mann bei der Berufswahl und bei der Lebensplanung. Er ist ein Kooperationsprojekt zwischen Schule, Arbeitswelt und Elternhaus. Entstanden ist der Nationale Zukunftstag als «Na-tionaler Tochtertag». Initiiert wurde er im Jahre 2001 im Rahmen des Lehrstellenprojektes 16+ von der Schweizerischen Konferenz der Gleichstellungsbeauftragten. Das Interesse am Tochter-tag war von Beginn weg gross.» (s. www.nationalerzukunftstag.ch)
«Die Forschung zeigt es: Wenn Frauen und Männer in Teams zusammenarbeiten, erreichen sie die besten Resultate. Junge Menschen sollten sich daher nicht für «Männer-» oder «Frauenberu-fe» entscheiden – sondern für den Beruf, der die Leidenschaft in ihnen weckt. Der Zukunftstag hilft Mädchen und Jungen dabei, diese Leidenschaft für sich zu entdecken. (Guido Schilling, Ma-naging Partner und Botschafter des Nationalen Zukunftstags, s. ebenfalls auf der obigen Home-page)
Nachfolgend erzählt die Sechstklässlerin Rabea von ihrem Besuch bei uns an der Schule Höri:
«Am 14. November war Zukunftstag und ich durfte die zweite Klasse von Maja Thomen besu-chen. Ich fand es toll, den Kindern zu helfen und zu sehen, wie es ist eine Lehrerin oder ein Lehrer zu sein. Besonders hat es mir im DAZ und in der Hausaufgabenhilfe gefallen, dort konnte ich den einzelnen Kindern richtig gut helfen. In den Pausen und am Mittag durfte ich mit ins Lehrerzimmer gehen und zuhören, was die Lehrpersonen untereinander besprechen. Ich glaube, die Kinder haben sich über meinen Besuch gefreut und für mich verging der Tag sehr schnell, da es mir sehr gut gefallen hat.»
Übrigens: Der nächste Zukunftstag findet am 12. November 2020 statt. M.Thomen

Kleider produzieren & konsumieren

Mitteilungsblatt Dezember 2019
Mitteilungsblatt Dezember 2019

Seit dem Schulstart nach den Sommerferien setzten wir uns in verschiedenen Fächern und auf vielfältige Art und Weise mit dem Thema «Kleider» auseinander.
Im Fach NMG lernten die Schüler und Schülerinnen einen der wichtigsten Rohstoffe, die Baum-wolle, kennen. Sie können nun Herkunftsländer der Baumwolle benennen und die einzelnen Pro-duktionsschritte, wie aus einer Baumwollpflanze ein fertiges T-Shirt oder eine Jeans entstehen, aufzählen.
Im Fach R&K konzentrierten wir uns auf die internationalen Kinderrechte und gingen der Frage nach, weshalb es überhaupt Kinderarbeit gibt.
In der Handarbeit sind die 5.Klässler noch fleissig an der Arbeit, aus alten Jeansstoffen neue Produkte herzustellen und im Bildnerischen Gestalten erfanden sie neue Stoffmuster und design-ten sogar eigene Kleider im Kleinformat.
Ein spannendes Thema mit vielen Erarbeitungsmöglichkeiten!
5. Klasse Ringli/Bachofner