Schule Höri

Mitteilungsblatt Juli - Beitrag Schule

Verhandlungen

Schulpflegesitzung vom 25.06.2019

Die Schulpflege beschliesst:
- Die Saläre und Pensen des Schulpersonals für das Schuljahr 2019/20
- 3 auswärtige Sonderschulungen für das Schuljahr 2019/20
- 9 ISR-Settings für das Schuljahr 2019/20 (Integrierte Sonderschulung in der Verantwortung der  Regelklasse
- Den Ersatz der Sitzbänke
- Die Sanierung der Aussentreppe
- Die Anschaffung einer Scheuersaugmaschine
- Die MAB- und Schulbesuche für das Schuljahr 2019/20
- Die Instandstellung der Mängel aus der periodischen Elektrokontrolle
- Zwei Mitarbeiterbeurteilungen
- Gartenarbeiten für die Aussenanlage als Stellvertretung eines kranken Mitarbeiters

Aktuelles

Personelles

Auch auf Ende dieses Schuljahres gilt es leider einige Mitarbeitende zu verabschieden:

  • Beatrice Rütti, Klassenlehrperson an unserer Schule seit 35 Jahren, geht in den wohlverdienten Ruhestand
  • Ebenso in den wohlverdienten Ruhestand geht Priska Signer, Fachlehrperson an unserer Schule seit 11 Jahren
  • Amina Hug, Klassenlehrperson, verlässt uns nach 3 Jahren
  • Mirjam Rimner, Logopädin, verlässt uns nach 1 Jahr um ein grösseres Pensum in einer anderen Schule zu übernehmen

Den austretenden Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen danken wir schon an dieser Stelle herzlich für die in der Schule Höri geleistete Arbeit und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute.

Auf das neue Schuljahr dürfen wir folgende Mitarbeitende neu im Team der Schule Höri
begrüssen:

  • Aisling Galliker Cabezas, Klassenlehrperson der Mittelstufe
  • Cornelia Peter, Fachlehrperson im Kindergarten und der Unterstufe und Co-Klassen-lehrperson in der 1. Klasse zusammen mit
  • Christine Wältner, Co-Klassenlehrperson der 1. Klasse
  • Roger Frieden, Leiter Liegenschaften

Wir heissen alle neuen Mitarbeitenden willkommen im Team der Schule und wünschen ihnen einen guten Start.

Ein herzlicher Dank für die langjährige Mitarbeit an der Schule Höri geht an:

  • 35 Jahre: Beatrice Rütti Klassenlehrperson
  • 25 Jahre:
    Christof Schudel Schulleiter und ehemalige Klassenlehrperson
    Maria Schmid Mitarbeiterin Schul- und Gemeindebibliothek
  • 15 Jahre: Elsbeth Berger Aufgaben- und Klassenhilfe
  • 10 Jahre: Cornelia Huber Mitarbeiterin Schul- und Gemeindebibliothek
  • 05 Jahre:
    Bettina Dal Pont Schulpflegerin Ressort Schüler und Eltern
    Marco Marsura Schulpfleger Ressort Infrastruktur
    Flavia Läuppi Klassenlehrperson an der Unterstufe
    Steven Schwer Klassenlehrperson an der Mittelstufe
    Dario Rossa Mitarbeiter Hausdienst

Allen Kindern und Familien und wünschen wir einen guten Abschluss des laufenden Schuljahres und anschliessend schöne Sommerferien.

Unser Klassenalltag in der 1. Klasse

Mitteilungsblatt Juli 2019
Mitteilungsblatt Juli 2019

Fast schon ein Jahr ist es her, dass 18 aufgeregte Schülerinnen und Schüler auf der Bühne der Glatthalle sassen. Gemeinsam mit den Eltern haben sie ihren ersten Tag in der 1. Klasse verbracht. In der Zwischen-zeit haben wir gemeinsam viel erlebt!
Nun wurden die Kinder von unserer Schulhauspraktikantin Frau Brändli in einem Interview zu ihrem Schulalltag in der 1. Klasse befragt:

Wie gefällt es dir in der Schule?
Anina-Céline: Mir gefällt es gut, weil wir dort viel lernen.
Elina: Es gefällt mir gut, weil wir lernen und turnen.
Aurelio: Es ist gut, dass wir viel lernen. Man kann dann einen guten Job suchen.
Tadija: Mir gefällt es gut, weil ich viele Freunde habe.

Was gefällt dir am besten in der Schule?
Anastasia: Das TTG gefällt mir am besten, da basteln wir coole Sachen.
Alea: Mir gefällt das Posten machen, weil man kann an die PCs und mit den anderen Kindern zusammenarbeiten.
Ardian: Mir gefällt es, die Geburtstage zu feiern.
Erina: Mir gefällt es, dass wir Mathematik machen und ich dann viel lerne.
Joël: Mir gefällt die Pause, weil man dann spielen und essen kann.
Tadija: Mathe gefällt mir am besten, weil wir da coole Rechnungen machen.

Wie sieht ein normaler Schultag aus?
Anina-Céline: Zuerst sage ich Frau Honsell „Hallo“, dann gehen wir an unseren Platz und wenn sie mit einer Klangschale läutet, muss man zuhören. Dann sitzen wir in einen Kreis und da machen wir verschiedene Sachen. Am Schluss muss man den Thek holen und dann sagen wir „Ciao“.
Elina: Ich ziehe meine Schuhe und die Leuchtweste aus. Ich ziehe meine Finken an und nehme den Thek ins Schulzimmer. Wenn Frau Honsell läutet, machen wir Mathe, Deutsch, NMG, Sport, Musik und Zeichnen. Dann gibt es zwischendrin kleine Pausen und die grosse Pause.
Ela: Erst zeichne oder lese ich. Dann sitzen wir im Kreis und Frau Honsell erklärt etwas. Dann rechnen oder schreiben wir, dann ist Pause und dann gehen wir nach Hause.

Erkläre wie du Lesen und Schreiben gelernt hast.
Leonie: Als Erstes haben wir mit den Gesichtern rausfinden müssen, welche Laute das sind. Dann haben wir die Buchstaben dazugetan und dann konnte ich einfach Lesen und Schreiben. Und am Schluss haben wir die schwierigen Buchstaben gelernt.
Analina: Wir haben zuerst die Buchstaben nur gehört, dann haben wir sie geschrieben und dann konnten wir es einfach.
Tadija: Ich konnte das schon ein bisschen im Kindergarten. In der Schule haben wir immer Buchstaben und Wörter geschrieben.

Was macht dir in Mathe am meisten Spass?
Alea: Ich mache Plusrechnungen am liebsten.
Ardian: Es ist cool, immer wieder neue Posten zu machen.
Anastasia: Wenn ich ausrechne und dann den Lösungsweg mit aufschreibe, macht es Spass, da geht alles einfacher.
Aurelio: Es ist toll, wenn man am Computer rechnen darf, weil man dann nicht mit der Hand schreiben muss.
Erina: Ich mag das Minusrechnen sehr gern.
Leyla: Ich schreibe gern den Lösungsweg auf. Das ist nämlich am schwierigsten, weil man da überlegen muss, was man denkt.
Joël: Mir macht das Plusrechnen am meisten Spass, weil es einfach ist.

Was ist dein Lieblingsfach?
Anastasia: Sport ist mein Lieblingsfach.
Leyla: Ich habe Mathematik am liebsten, weil wir da manchmal auswählen dürfen wo wir sitzen möchten. Und Sport mag ich, weil ich fast immer nur turne.
Leonardo: Ich habe Turnen am liebsten, weil wir dort manchmal Polizistenfangis und andere Spiele spielen.
Ela: Meine Lieblingsfächer sind Mathe, Deutsch, Turnen und Zeichnen.

Was kannst du in der Schule am besten?
Ela: Ich kann gut Rechnen.
Leonie: Am besten kann ich Lesen.
Leonardo: Ich kann den Handstand ganz gut.
Analina: Mathematik kann ich am besten.

Was machst du nicht gerne im Unterricht?
Anastasia: Ich mache nicht gern Quatsch, weil das Lärm macht.
Ela: Wenn ich in Mathe den Lösungsweg aufschreiben muss, das mach ich nicht so gerne.
Leyla: Schreiben mache ich nicht so gerne, weil man da alle Buchstaben ganz genau schreiben muss und überlegen, was gross ist oder klein.

Was war dein Highlight in der 1. Klasse bis jetzt?
Alea: Das Buchstabenfest war am coolsten bis jetzt.
Tadija: Als wir mit der Klasse einen Ausflug in den Wald gemacht haben mit Frau Honsell und ihrer Mutter.
Aurelio: Wir durften schon in der 1. Klasse ins TTG!
Erina: Der erste Tag in der 1. Klasse war am coolsten.
Leonardo: Es war am coolsten, als wir auf dem Höriberg waren.
Analina: Es ist immer toll, wenn wir draussen zusammen spielen.
Elina: Das Schulsilvester war bis jetzt am tollsten.

Nach einem so ereignisreichen und spannenden Jahr, freuen wir uns als Klasse schon sehr darauf, im nächsten Schuljahr Neues zu lernen und weiterhin viel Spass miteinander zu haben.
1. Klasse B / Larissa Honsell weitere Bilder finden sie unter www.schulehoeri.ch

EIN TAG IM TÜRMLIHUS-KINDERHORT

Kurz nach elf Uhr: Ein paar Schulkinder stürmen mit dem Thek ins Türmlihaus. Im ersten Stock werden sie von der Hortleiterin, Frau Del Yerro persönlich begrüsst. Sie nimmt sich Zeit, bewundert eine mitgebrachte Zeichnung, setzt sich auf die Garderobenbank und hört sich ein Erlebnis eines Kindes aus der Pause an.
Inzwischen sind die ersten Kinder schon im grossen Hortraum verschwunden und messen sich eine Weile am Fuss-ball-Töögeli-Kasten. Später versuchen zwei, ein angefangenes Puzzle weiter zu vervollständigen, während die Hortleiterin als «Kundin» von der kleinen Verkäuferin des Verkaufsladens bedient wird.
Blockzeitenbetreuung nennt sich diese Zeit am Vormittag. Sie ist für Kinder gedacht, die von 8.10 Uhr bis 9 oder von 11 Uhr bis zum Mittag keinen Unterricht haben. Dieses Angebot ist für Eltern unentgeltlich.
Schon bald riecht es aus dem Esszimmer mit der offenen Küche verführerisch nach Mittagessen. Die Köchin, Frau Ruef, kocht heute geschnetzeltes Pouletfleisch an Currysauce mit Jasminreis und Erbsen. Im Treppenhaus wird es lebendig: Eine ganze Gruppe von Schülerinnen und Schülern kommt zusammen zum Mittagstisch. Nach dem Händewaschen sitzen bald alle um einen grossen Tisch. Das gemeinsame Essen und Trinken spielt im Zusammenleben im Hort eine bedeutende Rolle. Die Kinder aus verschiedenen Klassen kennen sich, sie treffen immer am gleichen Wochentag hier zum Mittagessen zusammen. Die beiden Frauen schöpfen den Kindern das Essen in die Teller. Diese entscheiden selber, wie viel und wovon sie essen möchten.
Frau Del Yerro sagt: «Wir motivieren die Kinder auf spielerische Weise, auch einmal etwas Neues zu probieren und zwischendurch auch etwas Salat und Gemüse zu essen. Die gemeinsame Zeit am Esstisch soll Freude bereiten und genussvoll sein.»

Nach dem Essen helfen die Kinder beim Abräumen des Geschirrs. Händewaschen und Zähneputzen nach dem Essen gehören auch im Hort dazu.
Danach stehen verschiedene Spielmöglichkeiten offen. Einige gehen auf dem Schulareal Fussball spielen. Andere basteln im grossen Hortraum oder spielen noch eine Weile mit Lego, Puppen, im Verkaufsladen oder mit den kleinen Autos. Man kann sich auch in ein Buch vertiefen oder in einer Gruppe ein Karten- oder Brettspiel spielen.
Nicht allen fällt es leicht, dass sie in dieser halben Stunde kein Bildschirm-Gerät nutzen können, mit dem sie chatten, gamen oder Filme schauen könnten. Frau Del Yerro sagt dazu: «Es ist uns wichtig, dass die Kinder die Freizeit zusammen nutzen, miteinander etwas spielen oder sich bewegen können.»
Etwa um 13.20 Uhr verabschieden sich die Kinder wieder und gehen in den Kindergarten oder in die Schule.

Frau Del Yerro berichtet:
Der Türmlihus-Kinderhort ist ein Angebot, das unabhängig von der persönlichen und beruflichen Situation der Eltern genutzt werden kann. Die Bedürfnisse der Familien ändern sich. Väter und Mütter, welche Familie und Beruf unter einen Hut bringen wollen oder finanziell dazu gezwungen sind, können Betreuung während der unterrichtsfreien Zeit beanspruchen, welche durch den Hort gewährleistet werden kann. Die Aufgaben des Hortes umfassen neben der Betreuung auch die Bildung und Erziehung der Kinder.
Der Türmlihus-Kinderhort ist eine pädagogische Einrichtung, die ab dem Kindergarten bis zum Ende der Primarschule (6.Klasse) besucht werden kann. Es ist ein Ort, an dem die Kinder nach der Schule so lange professionell betreut werden, bis ihre Eltern von der Arbeit zurück sind.
Der Hort legt grossen Wert auf eine gute Zusammenarbeit zwischen Schule, Hort und Familie.

Wir strukturieren den Tag, damit wir den Kindern genügend Sicherheit geben sowie Spiel– und Lernräume gewähren können.
Die Wochentage und einzelnen Module können von den Eltern flexibel gewählt werden. Die gewählten Module werden regelmässig besucht und sind kostenpflichtig.

In der Nachmittagsbetreuung verbringen die Kinder je nach Stundenplan den ganzen Nachmittag oder nur ein paar Stunden im Hort. Die Nachmittagsbetreuung wird von von Frau Lehmann oder von mir geleitet und beinhaltet freies Spiel und Gesellschaftsspiele, sowie geführte Aktivitäten wie basteln, malen usw. Wir benutzen auch den Aussenbe-reich des Schulareals, die grosse Wiese zum Fussballspielen oder für andere Ballspiele sowie den Spielplatz mit Klettergerüst. Auch animieren wir die Kinder zu verschiedenen Umgebungs-Spielen, wie z.B. Verstecken oder Fangis machen, zu Springseil, Gummitwist und vielem mehr.
Gegen 15.30 Uhr kommen die Kinder dazu, die am Nachmittag Unterricht hatten und für die zweite Hälfte des Nachmittags im Hort angemeldet sind. Zuerst gibt es für alle ein gemeinsames Zvieri. Danach machen die einen Hausaufgaben am grossen Tisch im Esszimmer, andere spielen im grossen Raum. Etwa ab 16.15 Uhr sind wir meist nochmals draussen. Dann gehen die ersten Kinder nach Hause. Mit der kleineren Gruppe machen wir oft nochmals ein Spiel, bevor um 18 Uhr die letzten Kinder nach Hause gehen. Manchmal ergibt sich noch ein kurzes Gespräch mit einer Mutter oder einem Vater, welche nach der Arbeit auf dem Heimweg ihre Kinder abholen.

Der Tagesablauf gibt den Kindern Sicherheit und Geborgenheit im Alltag und die täglichen Rituale dienen als Orientierung.
Das Ziel des Türmlihus-Kinderhortes ist, dass die Kinder sich bei uns wohl und geborgen fühlen und dass ihre Eltern in Ruhe arbeiten gehen können.

M. Del Yerro, Leiterin Türmlihus-Hort und C. Schudel, Schulleiter