Schule Höri

Mitteilungsblatt März 2019 - Beitrag Schule

Verhandlungen

Schulpflegesitzung vom 18. Dezember 2018 und 29. Januar 2019

Sanierung Lüftung Weiher II

Mitte Dezember 2018 wurde eine Inspektion der Lüftungsanlage vorgenommen. Dabei wurde festgestellt, dass sich die Innenisolation in den Steigzonen auflöst und die Gefahr besteht, dass sich diese durch die Lüftung verteilt. Daher muss die Isolation möglichst rasch entfernt werden.
Mit der Sanierung kann für eine ordentliche Budgetierung nicht bis 2020 zugewartet werden, da bei einem Betrieb in diesem Zustand Gesundheitsbedenken nicht ausgeschlossen werden kön-nen. Die Schulpflege beschliesst daher die Sanierung der Lüftungsanlage im Schulhaus Weiher II für maximal Fr. 45‘000.-.

Die Schulpflege beschliesst ausserdem:
- Die Sachbereichsrevision der Revisionsstelle zu den Prüfpunkten in den Bereichen Aufbau- und Ablauforganisation / Miet-und Pachtzinsen / Debitorenkontrolle / Schulzahnpflege / La-gerabrechnungen / Mittagstisch.
- Den Ersatz der Netzwerkverkabelung der Schulanlage. Die alten Netzwerkkabel genügen den heutigen wie auch zukünftigen Anforderungen nicht mehr.
- Den Ersatz der Telefonanlage. Das bisher analoge Telefonnetz wird voraussichtlich im Sep-tember 2019 abgestellt. Es wird durch ein Digitales Netz ersetzt.
- Die Stufenerhöhung für das kantonale und kommunale Schulpersonal 2019 nach kantonalen Richtlinien.
- Einen unbezahlten Urlaub nach Mutterschaft.
- Einen vorzeitigen Altersrücktritt.
- Eine Weiterbildung CAS für Quims-Beauftragte.
- Das überarbeitete Finanzreglement.

Fällen von alten Bäumen unumgänglich

 


Mitteilungsblatt März 2019

Die Sicht auf das alte Schulhaus und das Türmlihaus wird auf dem Vorplatz seit Jahrzehnten von zwei grossen, stattlichen Lindenbäumen gekrönt.
Im Dezember 2018 hat ein Sturm zu einem Astbruch geführt, welcher ein darunter parkiertes Auto stark beschädigt hat. Glücklicherweise kamen dabei keine Menschen zu Schaden. Im Anschluss veranlassten wir eine Begutachtung der Bäume durch den Stadtförster von Bülach, welcher bei beiden Bäumen Fäulnis feststellte. Laut seinem Gutachten können die Leitäste das Gewicht der neuen Triebe nicht mehr halten. Der aktuelle Zustand der Bäume stellt ein nicht zu unterschätzen-des Risiko dar und es ist bei Sturm mit weiteren Astbrüchen zu rechnen.
Da auf dem Platz viel Betrieb mit Kindern, Erwachsenen und Autos stattfindet, folgen wir noch im März 2019 aus Sicherheitsgründen, aber mit einer gewissen Wehmut, der Empfehlung des Leiters Forstbetrieb und lassen die beiden Linden fällen. Im Anschluss überprüfen wir die gesamte Gestaltung vor dem alten Schulhaus und planen die zwei gefällten Linden zu einem späteren Zeitpunkt durch neue Bäume zu ersetzen.
Marco Marsura

Aktuelles

Klassenassistenz in der Schule Höri

Mitteilungsblatt März 2019

Gerne möchten wir uns vorstellen.
Wir sind vier Klassenassistentinnen in Teilzeit und unterstützen die Lehrpersonen, sowie die Kin-der.
Zwei von uns sind im Kindergarten tätig und jeweils eine Person von uns arbeitet in der Unterstufe und Mittelstufe. Selbstverständlich ist der Lead bei den Lehrpersonen. Sie geben uns die An-weisungen was zu tun ist.
Die Arbeit ist sehr ausfüllend aber auch anspruchsvoll. Man kann sich vorstellen, nicht jedes Kind ist gleich, es sind alles kleine Persönlichkeiten.
Im Kindergarten zum Beispiel bemühen sich die Klassenassistentinnen, die Kinder mit viel Zunei-gung und Geduld anzuleiten, um z.B. Knöpfe und Reissverschlüsse selbständig zu öffnen, wider-spenstige Kleidungsstücke anzuziehen und aufgetragene Arbeiten zu erledigen. Die Kinder sollen Erfolgserlebnisse haben, die sie wiederholen wollen. Was sich ja dann durch die ganze Schulzeit zieht. Die Assistentinnen haben aber auch immer, ob fröhlich oder traurig, ein offenes Ohr für die Kleinen.
Dadurch wird das Ganze strukturierter und es bietet sich oft eine gute Möglichkeit für die Lehr-personen, den Unterricht ruhiger und besser zu gestalten.
Später kommen dann die Kinder in die Unterstufe, was ein neuer aufregender aber auch an-strengender Abschnitt wird. Längere Präsenzzeiten kommen auf die Kinder zu, mit viel neuem Unterrichtsstoff. Auch hier unterstützt man die Lehrperson, in dem sie uns Aufgaben delegieren kann, z.B. kopieren, helfen bei Vorbereitungen oder indem man einer Gruppe separat nochmals die Möglichkeit gibt, den erlernten Stoff im eigenen Tempo zu repetieren. Manchmal hilft man aber auch nur durch die Anwesenheit und trägt in turbulenten Phasen dazu bei, dass wieder Ruhe einkehrt. Auch hier hat man immer ein wachsames Auge und ein offenes Ohr.
Zuletzt geht’s dann zur Mittelstufe. Da beginnt dann der Aufbau zur Vorbereitung für den nächsten Schritt, die Oberstufe. Hier wird nun viel Eigenständigkeit verlangt. Da kann eine Klassenassistenz zum Wohl der Klasse und zum Wohl des ganzen Schulbetriebes bei der Förderung mithelfen. Sie erledigt die auferlegten Arbeiten, beobachtet und geht dorthin, wo es von Nöten ist, ihre Hilfe anbieten. Sei es Rechnen, Deutsch oder sonst ein Fach - wir nennen Beispiele oder machen Vorschläge, mit dem Ziel das Kind zu stärken, im Sinne der „Hilfe zur Selbsthilfe“.
Somit ist also das Ziel unserer Arbeit, den Schulalltag zu bereichern und vor allem unterstützend zu wirken. Durch die Assistenz haben die Lehrpersonen grössere Ressourcen und können sich den Kindern öfter auch individuell annehmen. Somit profitieren alle.

Schneesportlager der Primarschule Höri im Diemtigtal, BE

Das Schneesportlager für die Mittelstufe der Primarschule Höri fand vom 10.-15. Februar im
Diemtigtal statt. Unser Lagerhaus «Enzian» lag in unmittelbarer Nähe des Wintersportgebiets Wiriehorn. Insgesamt 25 Kinder und acht Leitende, darunter fünf Lehrpersonen der Schule Höri, verbrachten als Selbstversorger eine sportliche, lustige, abwechslungsreiche und unfallfreie Wo-che im frisch verschneiten Berner Oberland. Nur am Montag versteckte sich die Sonne, aber ab Dienstag war sie die unumstrittene Königin am Himmel und liess uns nicht mehr im Stich. Schnee gab es auch genug und so standen uns von Anfang an alle Pisten zur Verfügung. Im Lager waren Kinder dabei, die zum ersten Mal Ski oder Snowboard gefahren sind. Sie konnten am kleinen Lift erste Erfahrungen sammeln und wurden von uns dabei eng begleitet. Wer bereits fahren und bremsen konnte, wurde in eine von drei Gruppen eingeteilt, die nach «oben» fuhren auf die gros-sen Pisten. Es war sehr erfreulich zu sehen, dass die meisten Kinder enorme Fortschritte gemacht haben. Täglich mehrere Stunden auf der Piste, trainieren und Neues ausprobieren, die Gemeinschaft pflegen, aufeinander aufpassen und Rücksicht nehmen, immer wieder aufstehen, lachen, scherzen und manchmal trösten… so verbrachten wir die Tage im Schneesportlager.


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Schneesportler/innen der Primarschule Höri

Die Kinder haben Berichte geschrieben, die einen Einblick geben in unsere Woche.
Mit grosser Spannung und voller Erwartungen startete das Lager am Sonntag in Höri: «Am Mittag um 12:40 versammelten sich alle Kinder in Höri beim Car. Die Fahrt ging länger als geplant, da es Stau auf der Autobahn hatte. Warum wussten wir erst später: ein Baum stürzte wegen eines Sturms auf die Strasse. Endlich kamen wir an. Alle mussten mithelfen, das Gepäck in das Lager-haus zu schleppen. Als alle Koffer und Skier am richtigen Ort waren, sassen wir im Esssaal und erfuhren die Zimmereinteilung. Nach dem Abendessen führten alle ihre Ämtli aus und warteten auf die Überraschung.» Die Überraschung fand dann draussen im Neuschnee auf der Terrasse statt. Ein Apéro mit Rimus und Chips, eingerahmt von brennenden Fackeln.
Am Montag wird berichtet: «Es hat viel Neuschnee. Wir fuhren auch im Neuschnee. Heute gab es leider keine Sonne, aber wir hoffen, dass es morgen schönes Wetter gibt.» Die Berichte ab Dienstag ähneln sich dann stark: es wird über prächtiges Wetter und immer wieder über das gute Essen berichtet: «Heute war sehr schönes Wetter. Doch die Pisten am Morgen waren eisig. Gian hat heute Geburtstag. Es gab Schokoladenkuchen. Heute gab es zum Zmittag feine Lasagne.»

Mitteilungsblatt März 2019
Mitteilungsblatt März 2019

Täglich mehrere Stunden auf der Piste, trainieren und Neues ausprobieren

Am Mittwochnachmittag gab es Sport und Spiele in der Turnhalle: «Die Leiter haben uns Themen gegeben, die wir mit Sportgrümpel aufbauen mussten. Es gab Themen wie «Kraft», «Balancie-ren», «Hüpfen, Springen», «Sprint» und «Slalom». Nach diesem harten Zeugs durften wir ein paar Spiele spielen.» Offenbar war aber noch nicht die ganze Energie aufgebraucht: «Auf dem Weg nach Hause haben wir eine Schneeballschlacht gemacht. Frau Hug hat uns in den Schnee geworfen und wir haben dasselbe mit Frau Hug versucht...naja…»
Am Donnerstag fand ein Skirennen statt (zwei Läufe mit dem Ziel, eine möglichst kleine Zeitdiffe-renz zu fahren): «Als wir nach dem leckeren Frühstück alle in unserer Skikleidung standen, machten wir zuerst ein Aufwärmen zum Thema Pingu. Danach gingen wir nummeriert auf die Piste. Da fand das Skirennen statt. Es war lustig und spannend. Nach dem Rennen und weiteren Abfahrten assen wir im Lagerhaus eine leckere Gerstensuppe.»


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